Samita: Brief an Raduna

Liebste Raduna,
Vater sagt, er kann heute keinen seiner Wächter entbehren, um mich die paar Straßen rüber zu Dir zu begleiten. So übe ich wieder die ranabarischen Schriftzeichen und der Hausbote muss herhalten. Aber ein Brief ist immer noch besser, als dass wir gar nichts mehr voneinander hören.
Ich hab zuerst gedacht, die spinnen mit der Ausgehsperre. Bei Dir verstehe ich das noch eher, mit dem Mord an Gorasch und dem ganzen Drumherum.
Du tust mir ja so leid! Ich würde jetzt gerne bei Dir sein und Dir beistehen!

Allerdings glaube ich, was da alle so nervös macht, ist nicht nur das Verbrechen. Du hast doch auch schon von den unheimlichen Vorgängen in der Stadt gehört? Mir sagt ja hier keiner was genaues, aber es muss wirklich grauenvoll sein, was die Leute erleben! Dinge passieren da, die sich keiner erklären kann.
Schreib mir mal, was Du darüber gehört hast.
Und lass mich wissen, wenn ich Dir irgendetwas Gutes tun kann!

Alles erdenkliche Liebe wünscht Dir Deine Freundin
Samita

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