Handlungspersonen

Lysander

Als Lysander 14 ist, wird seine Familie zwecks Machtübernahme von esranischen Assassinen ermordet. Thialar flieht mit seinem Schützling nach Ranabar und bekommt Asyl in Arakossum beim Jand. Der weiht Lysander in die Geheimnisse des Drachenordens ein und schickt ihn nach Arullu zu Graman Meghaduta. Lysander müht sich, den Willen und Anforderungen seiner freundlichen Gastgeber Genüge zu leisten. Aber der Mord an seiner Familie hat ein tiefes Trauma in ihm hinterlassen und führt zur Ablehnung aller Politik und weltlichen Machtgelüste. Er wendet sich der Kunst zu. Thialar steht an seiner Seite und sorgt dafür, dass er trotzdem an Einfluss gewinnt. Sein fröhliches Wesen und seine unkonventionallen Ideen bringen Lysander auch ohne politischen Ehrgeiz schließlich dazu, Graman von Lesvod in Korossirafar zu werden. Dort entdeckt er die Schule Sindras und widmet sich ihrem Ausbau. Die Regierungsgeschäfte überlässt er weitgehend Thialar. Er schließt Freundschaften, unter anderem mit Vir Silva und Rankan, er entdeckt die Träume und wagt sich als erster in den Golgoloch, um schließlich den Fels zu entdecken. Nach seiner Rückkehr sammelt er die Karagh um sich. Das ist der erste Weg in seinem Leben, den er ohne Thialar geht.

Raduna

Raduna ist in Ranabar in einer hoch angesehenen Adelsfamilie geboren und aufgewachsen. Besonders aber ihre Schönheit bescherte ihr stets die Gunst der Männer. Verliebt hat sie sich allerdings in den Graman Lysander, mit dem sie aktuell in Schikara lebt um dort ihre Verlobungsfeier zu organisieren. Dabei trauert sie allerdings um ihren jüngst verstorbenen Freund Gorasch, den sie seit sie ein kleines Mädchen war verehrte.

Diese Trauer und die Angst, dass ihr eigener Verlobter Gorasch aus Eifersucht umbringen ließ, mildert die Vorfreude auf ihre anstehende Verlobung mit Lysander zunehmend. Ob sie diese Hochzeit überhaupt noch will? Das weiß nicht mal Raduna sicher.

Samita

Samita ist die beste Freundin von Raduna, schon seit Kindertagen und entstammt ebenfalls einem wohlhabenden ranabarischen Haus. Sie macht ihrem Hauslehrer das Leben schwer, da sie die schwierige ranabarische Schrift viel zu kompliziert findet.